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Pfarrerin Amina Bruch-Cincar

Andacht

aus dem Gemeindebrief August 2017

Liebe Leserinnen und Leser, 

wissen Sie noch, wie Sie an der Hand der Mama bei Verwandten zu Besuch waren und diese ein Riesengeschrei veranstalteten: „Wie bist du so GROSS geworden! Das letzte Mal  ...


Skizze: rotes Herz auf Wanderschaft

Andacht

aus dem Gemeindebrief Mai 2017

Liebe Leserinnen und Leser, 

haben Sie schon Pläne für den Sommer? Geht es ans Meer oder in die Berge? Möchten sie eine interessante Stadt besichtigen .....

[ 20.05.17 ] > zum ganzen Text >>>


Pfarrerin Amina Bruch-Cincar

Andacht

aus dem Gemeindebrief November 2016 - Februar 2017

Liebe Leserinnen und Leser!

Du machst mein Leben hell! Zu wem würden Sie das sagen? Wessen Anblick lässt Ihr Gesicht strahlen und den Ton Ihrer Stimme milde werden? Kinder sind darin ja ganz groß. Sie kommen auf die Welt und tun nichts anderes als schlafen, schreien oder trinken. Und doch vollzieht sich an jedem, der sie sieht, eine Verwandlung: Die Kleinen schaffen es, dass ein jeder sie anlächelt, winkt oder anfängt, kindisch zu reden. Eine Bekannte nannte ihre erste Enkelin „mein Sonnenscheinchen“. Ja, es ging für sie die Sonne auf, wenn die Kleine das Zimmer betrat.

In dieser Nummer haben wir gefragt, was ein Leben hell macht und kamen darauf, dass dies mit Beziehung zu tun hat. Der Lebenspartner, die Oma, der vierbeinige Begleiter, die ehrenamtliche Arbeit mit demenzkranken Menschen und – für uns als Christen das größte und hellste Licht von allen – der Glaube an Jesus Christus. Dies alles sind Beziehungen, die wir eingehen. Menschen, die wir in unser Leben hineinlassen, um dort zu leuchten.

In der Adventszeit erleben wir die Symbolkraft des Lichts in unserem Brauchtum: Der Adventskranz lässt in der dunklen Zeit jede Woche ein Licht mehr brennen, je näher wir der Geburt Jesu kommen. Ruhe, Besinnlichkeit, eine stille Freude drückt sich darin aus. Nicht ganz so gedämpft erscheint mir die Vorfreude auf Jesus als das Licht der Welt, wenn wir beim Propheten Jesaja Kap 9 nachlesen:

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede- Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er‘s stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.

Du machst mein Leben hell, lieber Heiland. Das ist keine 25 Watt- Funzel einer lahmen Vertröstung auf bessere Zeiten. Wenn Jesus dein Leben hell macht, dann ist das Halogen, aber richtig. Freude, die wir heute vergleichen würden mit dem Jubel, der aufbrandet beim entscheidenden Tor zum Weltmeistertitel.

Denn alles, was belastend war, fällt ab und hat keine Bedeutung mehr. Unser Titelbild zeigt Mensch und Tier, die unterwegs waren zum Stall von Bethlehem. Auch heute treten wir diesen Weg an, jeden Sonntag im Gottesdienst. Was wir dort antreffen? Das Licht der Welt, Jesus Christus, ist da und will auch unser Leben hell machen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Ihre Pfarrerin Amina Bruch-Cincar

[ 10.11.16 ]


Simona Lita

Andacht

aus dem Gemeindebrief Mitte August 2016

Liebe Leserin, lieber Leser

Come together
Kommt zusammen!
Come together (zu Deutsch: Kommt zusammen) - manch einer mag beim Hören dieser Worte den bekannten Song der Beatles (aus dem Jahre 1969) im Ohr haben. Come together - Kommt zusammen“, so lautet auch der Leitspruch des aktuellen Gemeindebriefes. Er ist eine Einladung zur Gemeinschaft; eine Einladung zu gegenseitigen Begegnungen; eine Einladung dazu zu gehören. Unsere Gemeinde kann und möchte ein Ort solcher Begegnungen sein; ein Ort in der jede und jeder willkommen ist; wo jede und jeder seine Begabungen einsetzen kann.

Jesus Christus ruft und beruft uns dazu. Spürbar wird das für die einen im Abendmahl; für die anderen in den verschiedenen Kreisen und Gruppen, die regelmäßig zusammenkommen und wiederum für andere in der Gemeinschaft, die beim Gemeindefest entsteht.

Das eine wie das andere ist genauso gleichberechtigt wie gleich gewollt. Also folgen wir der Einladung: come together -kommt zusammen!
Ihre Simona Lita

[ 23.09.16 ]


Pfarrerin Amina Bruch-Cincar

Andacht

aus dem Gemeindebrief Mai 2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie als Kind „Vater, Mutter, Kind“ gespielt? Bei uns Mädchen war das sehr beliebt. Besonders die Rolle der Mutter. Dann konnte man die Kinder herumkommandieren. Der Vater hatte es langweilig, der war den ganzen Tag weg und durfte nicht viel machen. Als Kind war es nur lustig, wenn man frech war, sonst hatte man sehr unter Mutter zu leiden. Die war nicht die Beste, sondern eher die Bestie.

Unsere Kinderspiele waren schon ganz weit weg von der heilen Welt einer glücklichen Familie. Aber wer hat die schon?

Man denke nur an die Heilige Familie! Fast hätte Josef die Maria verlassen, als sie mit dem Gotteskind schwanger ist. Entbindung im Stall. Später zu Hause in Nazareth wird Normalität eingekehrt sein. Jesus wächst im großen Kreis seiner jüngeren Geschwister auf. Seiner Mutter ist er nicht so liebevoll ergeben, wie man meinen möchte. Bei der Hochzeit zu Kana fährt er sie grob an, sie soll schweigen. Dann macht er doch, was sie will. (Wie ein altes Ehepaar)

Als er seinen Beruf als Zimmermann an den Nagel hängt, um fortan als Wanderprediger umherzuziehen, sind seine Geschwister zu dem Schluss gelangt, dass er den Verstand verloren haben muss. (Mk 3,21) Zusammen mit Mutter wollen sie ihn zur Vernunft bringen und melden sich vor einem Haus, in dem er gerade lehrt. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe,das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Mk 3,33-35.

Adieu, heilige Familie, was? Ist nicht Blut dicker als Wasser? Sind Verwandtschaftsbande nicht die stärksten? – Jesus sah das anders. Seine Nächsten waren die Freunde, die sich mit ihm auf die Suche nach Gott machten.

Wen zählen Sie zu Ihrer Familie? Zu denen, die Sie unterstützen oder von denen Sie Unterstützung erwarten? Wer würde Sie aus dem Krankenhaus abholen? In wessen Wohnung wischen Sie ungefragt den Tisch ab oder tragen das Tablett hinaus? Wie gut, dass wir Familie etwas weiter fassen können. Herzensgeschwister, Freunde, Paten, Nachbarn – sie gehören dazu. Manchmal mehr als die Verwandtschaft.

Unsere Familien sind komplizierter geworden. Ideal waren sie noch nie. Kinder ziehen manchmal weit weg, Patchworkkonstellationen schaffen große Netzwerke. Familie ändert sich, wird vielfältiger und bunter. Wichtig ist aber: Wir sind nicht allein. Wir haben Menschen an unserer Seite, Verwandte, langjährige Freunde, Leute, die uns brauchen und solche, auf die wir bauen. Auch in der Gemeinde erfahren wir Familie. Geschwister, die eine tragfähige Gemeinschaft bilden. Über zwei Milliarden Christinnen und Christen: unsere Schwestern und Brüder. Wir sind nicht allein.

Schön, gell?, findet
Ihre Pfrn. Amina Bruch-Cincar

[ 22.05.16 ]


Warum ich in der Kirche bin? Bunte Zeichnung mit Kirche und Menschen drumherum

Was ist Kirche für Sie?

"Andacht" aus dem Gemeindebrief 15. Feb. 2016

was ist Kirche für Sie? – Ich darf einmal schätzen: Vermutlich zunächst unsere Gustav-Adolf-Kirche, wo sie getauft und konfirmiert wurden.  ....


an der Krippe führt kein Weg vorbei!

"Andacht" aus dem Gemeindebrief 15.Nov. 2015

Von wegen, liebe Gemeinde! - Krippen haben Seltenheitswert und die ganze WerbemittelherstellerZunft kommt perfekt ohne Krippe aus. Glauben Sie nicht?  .....


Farben des Lebens - Smaragdgrünes Wasser vor einer südlichen Küste

Farben des Lebens - Farben der Kirche

Andacht: aus unserem Gemeindebrief vom 15. Aug. 2015

Liebe Gemeinde!

Hellblau oder rosa Wolle wird gekauft, sobald das Ultraschallbild den kleinen Unterschied preisgegeben hat. Schließlich soll beim freundlichen Blick in den Kinderwagen gleich klar sein, ob hier ein Mädchen oder ein Bübchen herumgefahren wird. Und dann?


Angedacht aus dem Gemeindebrief Februar 2015

Liebe Leserin, lieber Leser!
Wer verzichtet schon gerne auf etwas? Zum Anfang des Jahres stehen gewisse Verzichtsziele ja ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze, ebenso in der Fastenzeit. Weniger Süßigkeiten! Endlich mit dem Rauchen aufhören! Das Auto stehen lassen und Rad fahren! Nicht seine schlechte Laune an anderen auslassen! Kein Alkohol! Wem tun wir damit etwas Gutes? – Na klar: Uns selbst! Sie dienen der Selbstoptimierung. Ein noch besserer, gesünderer oder erfolgreicherer Mensch will ich werden. In der Fastenzeit kann ich es vielleicht schaffen, den Schweinehund zu besiegen. Sind ja nur sieben Wochen, das sollte doch möglich sein oder?

Dieser Verzicht hat schon etwas Sportliches, finden Sie nicht? Was es wohl mit der Passion Jesu zu tun hat, wenn ich auf den Schokoriegel verzichte, das liegt zunächst mal nicht auf der Hand. Das hieße, das Leiden Christi bis ins Lächerliche zu verharmlosen, wenn ich es in einem Atemzug nenne mit dem versagten Gläschen Wein am Abend, mit dem ich meiner Leber eine Pause gönne.

Nein, Verzicht ohne Besinnung mag zwar gesund sein, aber mehr auch nicht. Vielleicht wird andersherum ein Schuh draus. Fangen wir doch bei dem an, worauf Jesus verzichtete:

Der Verzichtende Wirklich, ich kenne einen, der verzichtete auf alle Macht, auf das Glück dieser Erde, auf eine Frau.

Der verzichtete darauf, seinen Willen durchzusetzen; verzichtete auf sein Recht. Der starb einen elenden Tod.

Wirklich, von dem wird gesprochen werden bis an das Ende aller Tage. Und dann spricht er. Reinhard Ellsel

Merken Sie was? Das ist Verzicht! Nicht für die schlanke Linie oder die gesunde Lunge, sondern für ein großes Ziel. Um dem menschlichen Holzkopf die Liebe Gottes beizubringen, hat Jesus auf seinen Willen verzichtet und ist am Ende sogar gestorben. Er hat sich nicht gewehrt, damit die Kette der Gewalt hier abbricht und Vergebung eine Chance hat.

Finden Sie das für Ihre 7 Wochen ohne zu anspruchsvoll? Wie gut, dass keiner von uns erwartet, für die Menschheit zu sterben, das hat Jesus ein für allemal getan. Aber Jesu Verzicht gehört ganz klar ins Zentrum der Passionszeit.

Wenn wir dem in der Fastenzeit nachfühlen wollen, dann schenken wir Jesus doch ein wenig von unserer Zeit. Für Stille, um Gottes Licht in uns einsickern zu lassen. Für einen Bibelabschnitt, der uns an diesem Tag begleitet. Für den Besuch eines Gottesdienstes oder einer Andacht. Lassen wir uns auf ihn ein, der für uns auf alles verzichtet hat.

Sieben Wochen mit Jesus, sind Sie dabei?
Fragt Ihre
Pfarrerin
Amina Bruch-Cincar

[ 08.02.15 ]


Angedacht - Ein Wort aus dem Gemeindebrief November-Januar 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

„Alle Jahre wieder“, so tönt es auch in dieser Advents- und Weihnachtszeit durch Wohnzimmer und Warenhäuser. Ach du meine Güte, bald ist ja schon wieder ...


[ 10.11.14 ] >> weiter >>



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