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Pfarrerin Amina Bruch-Cincar

Liebe Leserin, lieber Leser,

was kommt morgen?

Kennen Sie diese Frage? Solche Zeiten gibt es, nicht wahr?, wo man mit dieser Frage abends zu Bett geht, wo die Zukunftsangst einem den Schlaf raubt. Angst – jeder kennt sie. Sei es als vorsichtige Zurückhaltung gegenüber Neuem, sei es als übermächtige Blockade, die das Hirn förmlich lahmlegt. Dann, wenn sich Panik breitmacht. Als Kind konnten wir uns an der Mutter festhalten. Als Erwachsene haben wir gelernt, mit der Angst umzugehen.

Wir haben Methoden gefunden, sie einzuschätzen und zu bekämpfen. Wir verstehen, dass gute Angst uns vor objektiv gefährlichen Dingen warnt.

Wir kennen aber auch die Angst, die uns blockiert. Uns abhält, vor vielen Menschen das Wort zu ergreifen. Die uns vor Prüfungen weglaufen lässt oder uns hindert, eine enge Beziehung zu einem anderen Menschen einzugehen. Und vieles mehr. Sie wissen, was ich meine. Angst schafft es manchmal, uns zu hypnotisieren. Wir fixieren, was uns ängstigt und können an nichts anderes denken. Da wünscht man sich einen neuen Blickwinkel, wie einen Zauberkünstler, der mit den Fingern schnippt und der Bann ist gebrochen.

„Fürchte dich nicht!“, lässt Gott regelmäßig über seine Engel ausrichten. Jesus drückte es positiv aus: „In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Schaut auf das, was euch Mut macht! Gebt der Zuversicht eine Chance! Löst den Blick von der vergeigten Klassenarbeit, von der möglichen Enttäuschung oder der Blamage vor der Gruppe und zwingt euch, etwas Positives in den Blick zu nehmen. So lange, bis der Blutdruck wieder normal ist und die Hände wieder trocken. Bete. Sage einen Bibelvers voll Zutrauen, z. B. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. So lange, bis er wirkt! Was auch hilft: Singen! Für sich, aber auch manchmal laut! Der Atem strömt tief ein und lockert die verkrampften Muskeln. Die laute Stimme (egal, ob schön oder nicht!) macht mir selber Mut. Die Lust am Leben stellt sich wieder ein. Halte der Angst deinen Gott vor, der stärker ist und auf deiner Seite. Das hilft!

Herzlichst Ihre Pfarrerin

Amina Bruch-Cincar

11.02.18 « zurück



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